Antikriegstag in Leipzig

Der Leipziger Antikriegstag fand am Sonnabend, dem 1.September auf dem Marktplatz mit größerer Teilnahme und Beachtung von Passanten statt, wo viele auch in den anliegenden Straßencafes den Reden interessiert zuhörten.

Aufgerufen wurde von „Leipzig gegen den Krieg!“ Begleitet von einer syrischen und italienischen Musikgruppe, die für   internationale Stimmung und Freundschaft beitrugen.
Als erster Redner trat Sören Pellmann von der Linkspartei auf, der eindrücklich die Wahnsinns -Aufrüstung anprangerte und Frieden und soziale Gerechtigkeit forderte. Und das in einer Art  Ära Willy Brand, wie er meinte, - das hat mit Kapitalismuskritik und Marx nichts mehr zu tun.
Als zweite Rednerin trat Gudrun Kimmerle für die MLPD ans Mikrofon, die klar die allgemeine weltweite Kriegsgefahr ins Visier nahm, die alten, wie die neuen Imperialisten. 
Dabei den Zusammenhang zur  Rechtsentwicklung der Regierung, aktuell der sächsischen Landesregierung mit der Zulassung, Förderung des Rassismus, Völkerhetze, des Chauvinismus als Teil der Kriegsvorbereitung zog.  Eindeutig zur Solidarität mit dem Befreiungskampf der Kurden und Palästinenser aufrief. Die grundsätzliche Frage aufwarf, dass zwar ein konkreter Krieg auch im Kapitalismus durch einen weltweiten Widerstand verhindert werden kann, doch die Kriegsgefahr erst gebannt werden kann in den Vereinigten Sozialistischen Staaten weltweit. Sie forderte zur Klärung in der Friedenbewegung auf, sich nicht zum Spielball des einen oder anderen Imperialisten zu machen. 
Die Rede bekam den meisten Beifall und sorgte für einige lebhafte Gespräche, warum den nun ausgerechnet Russland imperialistisch sein, - und wie die MLPD das mit dem Sozialismus meint und sich vorstellt. Auch die ernste Besorgnis der faschistischen Hetze in Chemnitz war Thema. So fanden das Parteiprogramm, die RF und die Flugblätter guten Absatz. Einige wollen weiter informiert werden oder in Kontakt stehen und gaben ihre Adressen.
Auch der Stand des Internationalistischen Bündnis fand große Beachtung, wie auch des Redners. Weitere Stände und Reden gab’s von der SADJ, von Courage, Freunde Russlands...Der Friedenspreis wurde unter großem Beifall  Mike Nagler für sein Engagement für die kapitalismuskritische Film Projekte GlobaLE e. V. verliehen. Für seine Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf steht dieser unter Beschuss.
 

 

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