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Das 3. Rebellische Musikfestival – Ein Ausdruck der Internationalen Solidarität

Vom 18.-20. Mai fand im thüringischen Truckenthal das 3. Rebellische Musikfestival statt. Auf zwei Bühnen präsentierten sich drei Tage lang 49 Bands mit 211 Künstlern in vielen musikalischen Stilrichtungen vor ca. 1500 Besuchern…

Das Festival wurde im Vorfeld von hunderten ehrenamtlichen Aktiven mit großem Fleiß und Engagement selbst organisiert und auf die Beine gestellt. Auch eine Vielzahl der ca. 1500 Besucher, darunter auch Mitglieder und Sympathisanten aus Leipzig, waren nicht nur reine Zuschauer bzw. Zuhörer sondern packten selbst mit an z.B. beim Geschirr- und Gläserspülen, bei der Toilettenreinigung, beim Sauberhalten des Festivalgeländes oder als Ordner und leisteten damit einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen dieses eindrucksvollen Festivals.

Selbst die aufgetretenen Bands verzichteten weitestgehend auf ihre Gagen.

Überall auf dem Festivalgelände gab es Infostände, wo man sich als Besucher über die Arbeit der verschiedensten Organisationen einen Eindruck verschaffen konnte. Besonders gut besucht wurden z.B. die Stände des Rebell, der Umweltgewerkschaft, des Internationalistischen Bündnisses und Frauenverbandes Courage.

Aber auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, aber nicht nur mit Thüringer Rostbratwürsten, sondern man konnte auch eine Vielzahl ausländischer Speisen einmal probieren.

Tage zuvor jedoch war die erfolgreiche Vorbereitung des 3. Rebellischen Musikfestivals durch ein Veranstaltungsverbot gegenüber der Türkischen oppositionellen Band Grup Yorum, auf deren Mitglieder der faschistische türkische Präsident Erdogan bereits ein Kopfgeld ausgesetzt hat, überschattet worden. Dieses Verbot musste allerdings durch Gerichtsbeschluss aufgehoben werden. Da halfen auch die Drohgebärden der sich noch am Freitag vor dem Festivalgelände positionierten Polizeikräfte nichts, die noch am Abend unter dem Jubel vieler Teilnehmer unverrichteter Dinge wieder abrücken musste.

Dass die Band Grup Yorum  am Sonntag, wenn auch mit fast einer Stunde Verspätung dann doch noch aufgetreten ist, war nicht zuletzt auch ein Ausdruck und ein Sieg der internationalistischen Solidarität mit allen revolutionären Kräften in der ganzen Welt, die auch auf diesem Festival ganz groß im Mittelpunkt stand.

Eine Teilnehmerin aus Leipzig schilderte ihre Eindrücke so: "Ich freue mich, dass der Grup Yorum-Auftritt geklappt hat. Ich bin DKP-Mitglied aus Leipzig. Erfahren vom Festival habe ich von Leuten der MLPD. Ich finde super, wie das hier alles gemacht wird, es ist Wahnsinn, wie unaggressiv das hier ist, dermaßen gechillte Leute hier."

m.d.lpz.

MLPD Leipzig
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